UMTaufen des Hohenstaufenrings in Dietlinde-Schumacher-Ring

„UMTaufen des Hohenstaufenrings in Dietlinde-Schumacher-Ring“ ist die erste von neun monatlichen Aktionen zum „UMTaufen der Kölner Ringe“. Der Hohenstaufenring wird per Installation eines Straßennamenschildes zum Dietlinde-Schumacher-Ring. Ringabschnitt für Ringabschnitt wird bis dahin unbekannten Persönlichkeiten und ihrem Engagement für mehr Lebensqualität an den Kölner Ringen eine Sichtbarkeit verliehen, indem sie als neue Namenspatronen der Kölner Ringe fungieren.

Dietlinde Schumacher führt gemeinsam mit ihrer Familie nach der Übernahme von ihrem Vater den ältesten Kiosk Kölns am Ytzak-Rabin-Platz – das erste Bier ging bereits 1926 über die Theke. Die ehemalige Kulturdezernentin Marie Hüllenkremer, die in unmittelbar Nachbarschaft des Kioskes wohnte, wollte ein Buch über die Geschichte des „ältesten Büdchens von Köln“ schreiben und veröffentlichen, leider konnte sie dieses zu Lebzeiten nicht mehr realisieren …

PROJEKTTAGEBUCH

 02.04.2017  Erneute Inaugenscheinnahme der Kölner Ringe mit dem Fokus auf die von der Stadt Köln im Rahmen des Stadtlabors anvertraute Aufgabe, die Kölner Ringe als Schauplatz von zeitgenössischen Kunstaktionen ins Gespräch zu bringen. Kauf eines Getränkes am Kiosk „Who the Fred is Fuck“ am Ytzak-Rabin-Platz. Es entsteht ein Gespräch mit dem Kiosk-Betreiber über die Veränderungen der Kölner Ringe in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Christian Schumacher erwähnt, dass sein Opa, Raifrat Weber, den Kiosk 1980 übernommen habe, das erste Bier allerdings bereits 1926 über die Ladentheke gegangen sein soll. Der Kiosk sei damit der älteste in Köln noch betriebene Kiosk. Es habe sich in all den Jahren so viel an Veränderungen, die Gestalt des Platzes, des Kiosks und die Nachbarschaft betreffend ergeben. Das könne mir besser seine Mutter, Dietlinde Schumacher, die den Kiosk seit der Übernahme betreibt, genauer erklären.

28.04.2017 Neuerliche Wanderung entlang der Kölner Ringe mit dem Fokus auf lokale Atmosphären und die Suche nach vorhandenem Flair an den einzelnen Ringabschnitten. Pause am Kiosk „Who the Fred is Fuck“. Eine Schweizer Zigarettenmarke sei der Namenspatron des Kiosks. Ich sei auf der Suche nach neuen Namenspatronen für die Kölner Ringe, höre ich mich plötzlich sagen. Christian Schumacher behauptet, seine Mutter Dietlinde Schumacher biete sich sicherlich an. Sie sei maßgeblich dafür verantwortlich, dass am Ytzak-Rabin-Platz einige Leute ihre tägliche Pause verbrächten. Ich behaupte, der Künstler Frank Bölter habe sich durch seine Aktionen im öffentlichen Raum ebenso als Namensgeber für den Hohenstaufenring, an dem sich der Kiosk der Schumachers befindet, angeboten. „Da haben Sie natürlich recht!“, behauptet Christian Schumacher: „Aber der ist ja nicht meine Mutter!“

12.05.2017 Pause am ältesten Kiosk der Stadt Köln am Ytzak-Rabin-Platz. Herr Schumacher, der Vater von Christian, ist heute im Kiosk. Nach der Schilderung meines Anliegens, den Hohenstaufenring in „Schumacher-Ring“ umzutaufen, erklärt er, ich solle mich an seinen Sohn Christian wenden. Der sei im Kiosk verantwortlich für „solche Sachen“. Der sei morgen Vormittag wieder im Kiosk. Leider sei seine Frau Dietlinde erkrankt, sie könne mir mehr erzählen über die Umgestaltungen des Ytzak-Rabin-Platzes. Der werde ja aktuell wieder verändert, es habe eine Ausschreibung gegeben. Deren Gewinner hätten doch tatsächlich verlangt, dass der Kiosk weiß gestrichen werden müsse. „Aber Sie sehen ja, das wäre nur wenige Stunden weiß. Dann hätten die Leute den Kiosk schon wieder angemalt“.

13.05.2017 Christian Schumacher erklärt verhalten lächelnd auf den Vorschlag, das dem Kiosk unmittelbar benachbarte Straßenschild mit dem Schriftzug „Hohenstaufenring“ durch eines mit dem Schriftzug „Dietlinde-Schumacher-Ring“ auszutauschen: „Da wenden Sie sich doch mal an meinen Vater“, der sei für solche Sachen verantwortlich.

12.06.2017 Gespräch mit zwei Stammkunden des Kioskes über die Verdienste der Schumachers: „Wissen Sie, ohne diesen Kiosk hier, wär der Platz und der Hohenstaufenring doch nichts! Ich kaufe hier jeden Morgen mein Brötchen mit Fleischwurst und meine Zigaretten. Wo soll ich die denn sonst bekommen? Und wissen se, die Schumachers sind so hilfsbereite Leute, die kümmern sich hier um alles. Fragen Sie mal die Anwohner. Und sie sind immer da – und sie waren schon immer da!“

01.07.2017 Anruf bei Christian Schumacher. Er behauptet, er wisse noch nicht, wann er wieder im Kiosk sei. Er habe in den nächsten Tagen Prüfungen und könne erst am Anfang nächster Woche sagen, wann er wieder im Kiosk sein werde.

03.07.2017 Anruf bei Christian Schumacher. Er behauptet, er wisse noch nicht, wann er wieder im Kiosk sei. Er habe in den nächsten Tagen Prüfungen und könne erst Mitte der Woche sagen, wann er wieder im Kiosk sein werde.

05.07.2017 Anruf bei Christian Schumacher. Er behauptet, er wisse noch nicht, wann er wieder im Kiosk sei. Er habe in den nächsten Tagen Prüfungen und könne erst Ende der Woche sagen, wann er wieder im Kiosk sein werde.

11.13 Uhr Gespräch mit Dietlinde Schumacher über den Kiosk, seine Vergangenheit, die Veränderungen an den Kölner Ringen allgemein und die Rolle des Kioskes im Besonderen. Sie erwähnt, früher habe es eine „Kölner Ringe-Gemeinschaft“ gegeben. Da habe man sich gegenseitig unterstützt und geholfen. Das sei lange vorbei, heute arbeite jeder für sich, es gebe keine gemeinsamen Interessen mehr. Heute betrachte man sich nur noch als Konkurrenten. Meinen Schilderungen, ich suche nach Menschen, die maßgeblich für die Atmosphäre und den Flair an den Kölner Ringen verantwortlich sind, um diese dann mit einem Straßennamenschild zu ehren, begegnet sie mit dem Bericht: „Ich habe schon vor Jahren hier alles mit großen Blumenkübeln verziert und Blumen gepflanzt. Das sah so freundlich aus, und die Leute haben es mir mit Worten und Taten gedankt. Es ist damals hier so schön gewesen, dass Leute extra deswegen zum Kiosk kamen und lange blieben. Dann sind Beamte von der Stadt gekommen und haben behauptet, die Blumenkübel müssten verschwinden, das sei zu gefährlich für die Fahrradfahrer. Da haben wir die wieder wegmachen müssen. Verstehen Sie das?“ „Nein“, gebe ich zurück. „Allerdings saß ich vor zehn Tagen mit lokalpolitisch Verantwortlichen der Stadt Köln und Vertretern des Stadtplanungsamtes zusammen, um mein Anliegen der Umtauf-Aktion vorzutragen. Da habe ich schon leichten Gegenwind zu spüren bekommen.“ Sie solle sich aber keine Sorgen machen. Was da juristisch zu verhandeln sei, gehe ausschließlich mich etwas an. Ich sei allein verantwortlich für diese Aktion und würde ja über ihren Kopf hinweg handeln. Es gehe ja darum, den Blick zu senken. Nicht mehr aufzuschauen zu deutschen Herrscherfamilien und den Fokus auf die Historie zu lenken, sondern auf die Ringe und in die von hier ausgehenden Veedel selbst. Wenn man sich verdient machen könne, indem man sich um sein direktes Umfeld aktiv kümmere, würde sich das doch bestimmt lohnen.

Eine junge Frau nähert sich dem Kiosk und fragt, ob sie hier Geld wechseln könne. Sie benötige Kleingeld für die Parkuhr. Sie habe schon in vier Geschäften gefragt, keiner habe ihr helfen können. In zweien sei sie sogar beschimpft worden und frage sich, was hier los sei. Frau Schumacher hilft liebenswürdig aus und erklärt, dass sie das leider nicht zum ersten Mal zu hören bekomme. Das sei wohl heutzutage so.„Wo waren wir stehengeblieben?“, fragt Frau Schumacher. „Ach ja, die Blumenkübel. Irgendwann hört man dann auf, sich zu bemühen.“ Frau Schumacher meint, dass ihre älteste Stammkundin, Walburga Minartz, die direkt nebenan wohne, dort drüben (zeigt mit dem Finger die Hausfassade hoch), sicher noch viel mehr zu erzählen habe über den Kiosk und den dazugehörigen Platz. „Lassen Sie mal Ihre Telefonnummer da. Ich gebe sie ihr, wenn sie das nächste Mal kommt“. „Eine Cola, bitte“, bestelle ich zum Abschluss unseres Gesprächs.

06.07.2017 Anruf vom Kulturamt Köln. Man erklärt, man habe soeben telefonisch mit dem Ordnungsamt über das „Umtaufen“ der Kölner Ringe gesprochen. „Das freut mich“, gebe ich zurück. Das Kulturamt gibt die Information weiter, dass das Umtaufen der Kölner Ringe nicht mal bedingt genehmigungswürdig sei. „Es ist nicht mal genehmigungsfähig!“ „Aha?“, gebe ich etwas erstaunt zurück. „Und jetzt?“, höre ich mich fragen. Das Ordnungsamt habe bereits mit der Polizei, der Feuerwehr, dem Verantwortlichen vom Amt für Straßen- und Verkehrstechnik und dem Liegenschaftsamt telefoniert. Es sei höchst problematisch, wenn es am Hohenstaufenring brenne und die Feuerwehr finde dann den Hohenstaufenring nicht, weil der auf einmal Dietlinde-Schumacher-Ring heiße, gibt mir die Mitarbeiterin des Kulturamtes zu verstehen. „Äh, …“. Ich versuche, einen Gedanken in Worte zu kleiden, als die Kulturbeamtin behauptet: „Also, wissen Sie, auf einmal finde ich Ihre Idee ja ganz toll. Sie haben das auch so schön formuliert, dass lokale Persönlichkeiten plötzlich ins Rampenlicht gerückt werden, …“. „Moment, …“. Ich versuche, einen Gedanken in Worte zu kleiden, als das Kulturamt weiter behauptet, man habe schon mit dem Ordnungsamt darüber gesprochen, die Schilder könnten doch etwas anders aussehen als die üblichen Straßennamenschilder. Dann gebe es da überhaupt keine Probleme. „Sie haben sich ja schon viele Freunde gemacht hier in den Ämtern mit Ihrer Umtauf-Aktion. Überlegen Sie mal, ob die Schilder nicht auch anders aussehen können. Sonst können wir das doch machen!“ „Äh, …“. Ich versuche schnell die passenden Worte zu finden, um schließlich zu sagen: „Ja, dann machen Sie das doch!“, als ich bemerke, dass das Kulturamt bereits aufgelegt hat.

07.07.2017 – 08.11 Uhr Schriftlicher Antrag zu „UMTaufen der Kölner Ringe“ beim Ordnungsamt der Stadt Köln.

12.47 Uhr Anruf vom Ordnungsamt. Es dürfe keinesfalls das alte Straßenschild entwendet werden. Das sei Diebstahl und werde strafrechtlich entsprechend geahndet. Ebenso würden unter keinen Umständen Straßenschilder im selben Erscheinungsbild genehmigt. Das sorge für zu viel Verwirrung. Verwirrung sei manchmal ein hehres künstlerisches Anliegen, gebe ich zurück. Die Stadt Köln erkläre allerdings ihre Bereitschaft, über „verwandte“ Straßenschilder in geändertem Erscheinungsbild nachzudenken. Ich bedanke mich für die Ermunterung und gebe an, einige gestalterische Vorschläge zu unterbreiten.

08.07.2017 Nach einem Besuch in der Pizzeria Santa Maria in der Nähe des Barbarossaplatzes beschließe ich, mal wieder dem Kiosk der Schumachers einen Besuch abzustatten. Vielleicht hat sich ja Frau Minartz bereits gemeldet, oder ist ihr etwa was passiert? Die Dame ist meines Wissens ja schon weit über achtzig. Frau Schumacher ermuntert mich mit den Worten: „Walburga meldet sich schon, machen Sie sich keine Sorgen. Ich habe ihr den Zettel mit Ihrer Telefonnummer schon gegeben.“ Ein Kunde bestellt mit den Worten „Wie immer!“ eine Schachtel Marlboro. Dann wendet sich Frau Schumacher an mich: „Neulich ist ein Stammkunde verstorben, der Oswald K., er hat hier immer abends sein Bier geholt. Dann ist er eines Abends nicht mehr gekommen. Ich habe Freunde von ihm angerufen, dass die mal nachschauen. Einer hat ihn dann vor seiner Haustür gefunden. Ich habe versucht, seine Familie zu informieren. Aber heute kommen Sie ja an niemanden mehr ran. Ich musste erst von einem Anwalt eine Genehmigung bekommen, dass ich seine Familie informieren darf. Er hat ja allein gelebt. Gut, dass wir Bescheid sagen konnten, auch wenn es ein bisschen gedauert hat. So sind doch ein paar Leute zu seiner Beerdigung gekommen. Ist gar nicht so einfach, in so einem Fall, wenn Sie „nur“ befreundet sind. Da drüben hängt übrigens ein Foto von ihm und ein paar anderen Stammkunden, die sich hier abends immer getroffen haben. Ich habe das mal als Erinnerung an den Kiosk geklebt, es haben ihn ja doch ein paar Leute immer hier gesehen …“.

„Ich hätte gern eine Cola, ist so warm heute“, bestelle ich. „Da drüben hat übrigens Frau Hüllenkremer gewohnt, die ehemalige Kulturdezernentin der Stadt. Sie ist ja leider viel zu früh verstorben. Sie wollte ein Buch schreiben über den ältesten Kiosk von Köln – das ist ja unser Büdchen hier. Daraus wurde dann ja leider nichts. Das hätte mich doch sehr gefreut.“ „Vielleicht wird ja doch noch etwas daraus“, gebe ich zurück. „Wenn schon der Kölner Ring nach Ihnen benannt ist, wird bestimmt auch noch ein Buch erscheinen. Mal sehen, wie das so weitergeht …“. Wir verabschieden uns und freuen uns auf die nächste Begegnung.

10.07.2017 Nach einem weiteren vergeblichen Versuch, meinen Ansprechpartner beim Ordnungsamt zu erreichen, entschließe ich mich, dem „Kiosk meines Vertrauens“ am Ytzak-Rabin-Platz einen Besuch abzustatten. Heute ist die Tochter von Frau Schumacher zugegen (bedauerlicherweise habe ich ganz vergessen, nach ihrem Namen zu fragen). Ich schildere zu ihrer großen Erheiterung erneut mein Anliegen, den Hohenstaufenring in „Dietlinde-Schumacher-Ring“ umtaufen zu wollen. Der anvisierte Termin des 7. August 2017 scheint allerdings die Urlaubspläne von Frau Schumacher, die mit ihrer Tochter eine Schiffsreise plant, zu durchkreuzen. Ich erkläre etwas ernüchtert, einen erneuten Antrag beim Ordnungsamt für den 14. August 2017 auf Durchführung der Umtauf-Aktion stellen zu wollen. “Man weiß ja nie, ob die das dann zulassen?“, gibt Frau Schumacher junior (?) zurück. Ich frage höflich, ob ich denn die Nachbarin, Frau Walburga Minartz, ungefragt anrufen dürfe. Ich hätte meine Telefonnummer hier hinterlassen, damit Frau Minartz mich mal anrufen könne. „Frau Minartz ist sehr freundlich und gesprächig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie etwas dagegen hat“, behauptet Frau Schumacher junior, „es sei denn, es geht ihr gerade nicht so gut.“ Ich bedanke mich für die Ermutigung und bekomme Verständnis dafür, eine ältere Dame nicht einfach so mit meinem Anliegen behelligen zu wollen.

11.06 Uhr Anruf bei Frau Minartz. „Frau Gebauer, am Apparat von Frau Minartz?“. „Guten Tag, mein Name ist Frank Bölter“, eröffne ich das Gespräch. „Ich habe die Telefonnummer von Frau Minartz von Frau Dietlinde Schumacher erhalten. Ich rufe an, weil ich ein Projekt über den ältesten Kiosk Kölns mache und Frau Minartz nebenan wohnt. Frau Schumacher hat erwähnt, wenn ich etwas über die Geschichte des Kiosks in Erfahrung bringen wolle, solle ich mich mal an Frau Minartz wenden.“ „Ja“, gibt Frau Gebauer zurück. „Kann Frau Minartz Sie gleich zurückrufen? Sie ist gerade beschäftigt, meldet sich aber gleich. Können Sie mir Ihre Telefonnummer durchgeben? Ich notiere mir das schnell.“ Aus dem Hintergrund höre ich Frau Minartz rufen: „Die Nummer habe ich doch schon!“

11:56 Uhr Das Ordnungsamt erklärt, die Vorschläge mit der Polizei und der Feuerwehr abzuklären.

12:02 Uhr Ich bedanke mich im Voraus für die Mühen in dieser aus meiner Sicht wichtigen Sache, äußere Verständnis für die Schwierigkeiten behördlicherseits mit diesem unorthodoxen Anliegen und hoffe auf Verständnis für die Vision des Künstlers, der gegenwärtigen und lokal geschätzten Herzlichkeit von Frau Schumacher den Vorzug vor dem allgemeinen Respekt vor irgendeinem Adelsgeschlecht zu geben.

13.07.2017 Ich treffe am Kiosk mal wieder auf Roland und Klaus. „Jestern war hier watt loss!“, eröffnet Roland das Gespräch: „Da vorn stand die Kamera (zeigt auf den Platz vor dem Kiosk), vom WDR waren die. Hier war alles voll mit Journalisten.“ „Ach“, gebe ich meiner Verwunderung freien Lauf. „Wir Künstler hatten gestern eine Pressekonferenz vom Kölner StadtLabor, einem Kunstprojekt, das die Kölner Ringe als Schauplatz für zeitgenössische Kunst ins Gespräch bringen soll. Bei der Gelegenheit habe ich viel von Frau Schumacher, ihrem Kiosk als ökonomischer Form von Lebensqualität und Herzlichkeit erzählt. Dann sind die wohl alle schnell hier rüber“. „Ich hab gestern den Bericht über den ältesten Kiosk Kölns und die Schumachers im Fernsehen gesehen. Gestern Abend um sieben, oder so“, behauptet Klaus. „Hallo“, meldet sich da Frau Schumacher aus dem Kiosk und reicht mir die Hand. „Da bin ich mal wieder. Wie geht es Ihnen?“, möchte ich von ihr wissen. „Gut“, antwortet Frau Schumacher. „Gestern war hier ganz schön was los“, berichtet Frau Schumacher ebenfalls. „Heute ist auch noch was in der Bild. Und gestern muss wohl auch schon was im Fernsehen gesendet worden sein. Ich weiß gar nicht …, meine Tochter hatte wohl gestern alle Hände voll zu tun mit Interviews. Ich war vorher hier, die wollten mit mir ein Interview da vorne mit dem Büdchen im Hintergrund machen, aber ich kann ja hier nicht raus. Das mach ich nicht. Das geht einfach nicht. Da haben sie halt ein paar Kunden interviewt. „Eine Marlboro“, ruft jemand aus dem Hintergrund. Roland und Klaus machen Platz. „Hallo, Kurt“, begrüßt Klaus den neuen Gast. „Komm, trink auch’n Kölsch mit. Eins für den Kurt“, ruft Klaus in den Kiosk hinein.

„Sie wollen also hier den Ring umbenennen?“, fragt Klaus. Ich erläutere kurz meine Absicht, Leute, die sich um Lebensqualität auf den Kölner Ringen bemühen, mit einem Straßenschild zu ehren. „Ich würde gerne mit Frau Schumacher beginnen und am Montag, den 14. August, um 19 Uhr das „Hohenstaufenring“-Straßenschild da drüben gegen ein „Dietlinde-Schumacher-Ring“-Schild austauschen.“ „Ich stünde auch zur Verfügung!“, mischt sich Kurt von hinten in das Gespräch. „Kurt Malzer, darf ich mich vorstellen (reicht mir die Hand)? Ich wohne da drüben und kaufe hier auch immer meine Zeitungen, Zigaretten und anderes Zeug. Es gibt ja noch mehr Ringabschnitte, da könnten Sie eigentlich auch an mich denken. Ich fege immer den Hinterhof am Sachsenring 68.“

„Der Rainer Oswald, der hätte auch ein Straßenschild verdient!“, erläutert Roland. „Der fehlt hier“, fährt er fort. „Der fehlt“, ergänzt Klaus, zeigt auf den Aushang rechts neben der Eiskarte und nimmt einen großen Schluck aus der Flasche. „Der fehlt so richtig“, stimmt Kurt in den Chor mit ein. „Ich kann das gar nicht begreifen, dass der nicht mehr kommt. Der wär jetzt auch hier.“ „Wir wollen ja einen Kranz oder ein Blumengesteck auf sein Grab legen, dafür müssen wir aber wissen, wo er beerdigt worden ist. Wir haben aber keine Information von der Stadt Köln und vom Krematorium bekommen, wo er denn liegt. Die haben mich am Telefon gefragt, ob ich zur Familie gehöre. Wir sind ja nur Freunde“, erklärt Frau Schumacher. „Wir können Ihnen da keine Auskunft geben, wenn Sie kein Familienangehöriger sind“, haben die uns gesagt. „Ich kenne einen Anwalt, der kommt morgens auch immer hierher. Der hat sich dann gekümmert und will uns das mitteilen. Er bekommt aber auch erst drei bis sechs Wochen nach der Einäscherung diese Auskunft“, ergänzt Klaus. Er fragt sich und die anderen Anwesenden, ob wir nicht über die Stadtlabor-homepage www.stadtlabor-koeln2017.de einen Aufruf zum Sammeln von Geld für einen Kiosk-Kranz starten könnten. Das sei doch ein Kunstprojekt, der Rainer sei doch ein Lebenskünstler gewesen. Dann ginge das doch! Ich überlege eine Weile und führe an, dass ich das erst mit den anderen beteiligten Künstlern besprechen müsse. Mit dem Wort „okay“ missversteht Klaus diesen Einspruch als Zustimmung und bestellt darauf: „Kölsch für alle!“ „Prost, so machen wir’s“, stimmt Roland mit ein. Also dann. An alle Leser dieser Zeilen: „Geht bitte alle zum Kiosk „Who the Fred is Fuck“ der Familie Schumacher am Ytzak-Rabin-Platz und gebt ein bisschen Geld für einen Kranz für den kürzlich verstorbenen Rainer Oswald. Frau Schumacher sammelt das Geld und kauft davon Grabschmuck und/oder einen Kranz für den ihr und anderen Kunden ans Herz gewachsenen ehemaligen Kunden Rainer „Ossi“ Oswald“.

Einige Getränke später möchte Klaus wissen, wie denn die Idee entstanden sei, die Kölner Ringe umzubenennen. Ich erkläre, das sei beim Besuch des Kioskes hier passiert. Als ich beim Bestellen einer Dose Cola über meine Schulter geschaut habe, sei mir das Straßennamenschild „Hohenstaufenring“ ins Auge gefallen. Da Frau Schumacher so freundlich und hilfsbereit sei, habe ich sie gefragt, warum denn der Ringabschnitt nicht nach ihr benannt worden sei. Das sei doch viel sinnvoller. Ich habe dann, gebe ich zu verstehen, mein Anliegen bei den Behörden der Stadt vorgetragen und warte jetzt auf eine Genehmigung. „Ach so“, wendet sich Roland an mich. „Wenn Sie sich schon so gut mit den Behörden verstehen, dann können Sie doch bestimmt dafür sorgen, dass hinter dem Kiosk eine Pinkelrinne angebracht wird.“ Das habe man doch für die Studenten am Brüsseler Platz so gemacht. Die hätten sogar ein Toilettenhäuschen bekommen. Seitdem seien da abends noch mehr Leute, erklärt er. „Ich wohne da, ich kann Ihnen sagen, da sind einfach zu viele Leute, die machen zu viel Lärm. Aber wir hier, wir bekommen nicht mal eine Pinkelrinne. Das sei doch hier viel sinnvoller“, beschwert er sich. Soviel Einfluss hätte ich vermutlich nicht, gebe ich zu Bedenken. Darauf Roland: „Prost, so machen wir‘s“. Klaus bestellt ein weiteres „Kölsch für alle“, als ich mich mit den Worten „Ich habe noch einen Termin mit dem ältesten Taxifahrer Kölns“ verabschiede. „Ist das nicht der Rudolf Keßler?“, fragt Klaus. „Genau“, gebe ich zurück. „Der braucht aber keinen Ringabschnitt, der hat ja schon einen Platz in Köln – den Rudolfplatz“, behauptet Kurt. „Stimmt“, meint Klaus. „Prost, so machen wir‘s“, meint Roland.

14.07.2017 „Von Balkon zu Balkon“, höre ich aus meinem Telefonhörer, nachdem ich die Telefonnummer von Frau Minartz gewählt habe. „Äh, wie bitte …?“, frage ich etwas irritiert. „Walburga Minartz am Apparat. Watt kann isch tun?“ „Guten Tag, Frau Minartz. Mein Name ist Frank Bölter. Ich habe Ihre Telefonnummer von Frau Schumacher vom Büdchen nebenan.“ „Ja, wissen Sie. Ich habe gerade heute wieder einen schlimmen Tag. Es ist jeden Tag anders. Ich muss immer von Tag zu Tag schauen, wie es mir geht. Gestern ging es ganz gut, ich war gestern „Gassi“ (lacht). Ich sag immer, ich gehe „Gassi“, wenn ich vor die Tür gehe.“ „Ich habe schon gehört, dass Sie gestern einkaufen waren. Die Stammkunden am Kiosk haben mir erzählt, dass Sie mit Einkaufstaschen an ihnen vorbeigekommen sind“, entgegne ich. „Ja, da komme ich ja immer am Büdchen vorbei und sage kurz „Guten Tag“.“ „Ich mache gerade eine Art Entdeckungsreise entlang der Kölner Ringe und bin dabei auf das Büdchen bei Ihnen am Ring gestoßen. Dabei ist mir aufgefallen, wie wichtig der Kiosk generell und Frau Schumacher im Besonderen als Anlaufstelle für die Nachbarschaft ist.“ „Ja, wissen Sie, früher war hier am Ring ja alles voll mit Büdchen. Dann kam der Krieg und fast alles wurde zerstört. Auch das Büdchen am Ytzak-Rabin-Platz, wie der Platz ja jetzt nach dem ehemaligen Israelischen Friedenspolitiker, der ja 1995 einem Attentat zum Opfer gefallen ist, heißt. In der Wiederaufbauzeit und danach hat man dann einige wenige Büdchen nach unten in die U-Bahnhöfe verlegt. Die meisten sollten allerdings einfach verschwinden. Dafür hat die Politik gesorgt. Ich hab ja damals bei einer Anhörung der Stadt Köln extra darauf hingewiesen, dass sich unter dem Platz ein Bunker befindet, und man nicht einfach so alles nach unten legen kann. Da haben die mich nur belächelt. Dann haben sie angefangen zu buddeln und mussten dann tatsächlich deswegen wieder aufhören. Ich hab das gewusst. Jedenfalls haben sich nur die Schumachers mit ihrem Büdchen gehalten. Das ist ja heute eine Rarität hier am Ring. Wir sind 1936 nach Köln gekommen, da gab es den Kiosk schon. Warten Sie mal, ja 1936 muss das gewesen sein. Der muss aber da auch schon eine Weile hier gestanden haben. So neu war der damals auch nicht mehr. Der sah auch völlig anders aus. Das war so eine Art Achteck. Die Schumachers haben ja dann sogar ein paar Zentimeter dazubekommen. Weiß der Himmel, wie sie das geschafft haben. Alle anderen Büdchen mussten ja zumachen. Nur die Schumachers haben sich ein bisschen vergrößert. Da gab es auch ordentlich Ärger mit den anderen Büdchenbesitzern. Aber die ursprünglichen Besitzer waren die Dreikhausens, lassen Sie mich kurz überlegen … Als 10-Jährige habe ich da draußen gespielt. Ja, Dreikhausen hießen die, meine ich. Die haben damals gegenüber gewohnt, wo jetzt die Aidshilfe ist. Das war ein älteres Ehepaar, und die wollten damals ins Heim und haben einen ansprechenden und guten Nachfolger gesucht für ihr Büdchen. Das hatte schon damals einen guten Ruf. So haben sie dann den Vater von Dietlinde Schumacher ausgesucht. Der hieß aber Weber und hat mit seiner Familie in der Rubensstraße gewohnt. Die Frau Schumacher hat ja dann geheiratet. Sie hat dann 1980 das Büdchen von ihrem Vater Reifrat Weber übernommen. Die ganze Familie arbeitet da mit, sonst können Sie ja so etwas gar nicht machen. Der hat ja immer auf. Und die haben immer ein offenes Ohr, für alle hier im Viertel! Ich habe irgendwo noch ein Foto vom Büdchen, wie das früher aussah. Da ist auch meine Mutter drauf. Wo hab ich das denn? Ich müsste mal nachschauen. Hm, ob ich das noch finde?“ „Frau Minartz, ich möchte eine Schautafel am Kiosk anbringen, auf der auch die Geschichte des Kioskes erzählt wird. Da könnte ich auch gut ein Foto von Ihnen als älteste Stammkundin und dem Kiosk unterbringen. Kann ich Sie mal besuchen kommen und ein Foto machen?“ frage ich beherzt. „Die anderen Reporter haben schon mal eins gemacht“, behauptet Frau Minartz. „Wissen Sie, es kommt immer drauf an, wie ich mich gerade fühle. Ich muss ein bisschen aufpassen. Nehmen Sie doch das aus der Zeitung von damals, da ist auch das Büdchen drauf mit mir in meiner Küche.“ „Ich verstehe, aber da gibt es heutzutage immer rechtliche Probleme mit dem Fotografen. Ich darf das leider nicht verwenden“, erläutere ich. „Ach, die waren so nett. Sagen Sie einen schönen Gruß von mir und machen Sie das einfach. Sonst kriegen die es mit mir zu tun (lacht). Jetzt muss ich mich aber mal langsam wieder hinlegen. Ich habe vom Gassi gehen gestern noch Bauchschmerzen. War ein nettes Gespräch, wie heißen Sie nochmal?“ „Frank Bölter“, sage ich. „Ja, tschöö“, beendet Frau Minartz das Gespräch.

17.07.2017 – 10:07 Uhr Das Ordnungsamt teilt mit, dass die Kölner Polizei ihr Veto gegen das Projekt eingelegt habe. Es führe nach wie vor zu Verwirrungen.

13:51 Uhr Das Ordnungsamt erhält ungeachtet der soeben verschickten Ablehnung des Antrags auf UMTaufen des Hohenstaufenringes weitere Entwürfe zur Gestaltung des Straßennamenschildes „Dietlinde-Schumacher-Ring“, die das Schild etwas mehr in eine Art Kunstschild verwandeln. Darüber hinaus weise ich darauf hin, dass mir bei der Suche nach „verborgenen“ Bürgern Kölns, die einen informellen Beitrag zur Erhaltung und im besten Falle sogar Steigerung von Lebensqualität und Flair an den Kölner Ringen leisten, sehr nette und freundliche Polizisten begegnet seien. Ich könne mir durchaus vorstellen, ein Straßenschild für den beliebtesten Polizisten Kölns an dem einen oder anderen Ringabschnitt zu installieren. Wie ich mich da informieren könne, wisse ich allerdings noch nicht. Vielleicht ein Aufruf an die Bevölkerung … Vielleicht klappe es ja, bürgerschaftliches Engagement auf diese Weise zu ehren. Ein Straßenschild mit weißer Schrift vor blattvergoldetem Hintergrund sei möglich und hebe sich weit ab von jedem üblichen Straßennamenschild. Zudem werde es vermutlich schnell geklaut :), so der Text in der mail an das Ordnungsamt.

15:43 Uhr Das Ordnungsamt verspricht, diese Vorschläge samt Text weiterzuleiten und vermutet, das Votum werde positiv ausfallen.

25.07.2017 Das Ordnungsamt erteilt die „Zwischeninfo“, dass die Kölner Polizei, die Feuerwehr und das Amt für Straßen- und Verkehrstechnik der Variante 8 (ein goldenes Schild mit auf dem Kopf stehendem Schriftzug unter dem normalen Straßenschild „Hohenstaufenring“ anzubringen) zugestimmt haben. Das Amt für Liegenschaften stimme ebenfalls unter der Auflage zu, dass auf der Rückseite des Schildes ein Hinweis auf die Kunstaktion angebracht wird. Des Weiteren fordere das Amt für Liegenschaften eine Liste an, welche Straßennamen betroffen sind, von wann bis wann die Umbenennungen erfolgen und welche Namen auf den neuen Schildern stehen werden. Zudem müssten schriftliche Einwilligungen der lebenden Personen vorgelegt werden, deren Namen auf den Straßenschildern Verwendung finden sollen. Bei verstorbenen Personen müssten die/der nächste Angehörige unterschreiben. Es stehe nun lediglich die Stellungnahme des Stadtplanungsamtes noch aus. Ich bedanke mich höflich und hocherfreut über diese Nachricht und den damit verbundenen behördlichen Einsatz und die schnelle Sachbearbeitung in dieser Angelegenheit.

26.07.2017 Auch das Stadtplanungsamt hat unter dem Vorbehalt des rückseitigen Hinweises auf eine Kunstaktion zugestimmt. Ich bedanke mich höflich und hocherfreut über diese Nachricht und den damit verbundenen behördlichen Einsatz und die schnelle Sachbearbeitung in dieser Angelegenheit.

30.07.2017 Übermittlung einer Liste mit Orten und Terminen für die ersten drei vom Ordnungsamt Köln zu genehmigenden Aktionen im Rahmen von „UMTaufen der Kölner Ringe“:

  1. Montag, 14. August 2017, um 19 Uhr am Ytzak-Rabin-Platz – UMTaufen von Hohenstaufenring in Dietlinde-Schumacher-Ring
  2. Montag, 11. September 2017, um 19 Uhr am Sachsenring/Ecke Ulrichgasse – UMTaufen von Sachsenring in Doro-Hoffmann-Ring
  3. Montag, 02. Oktober 2017, um 19 Uhr am Salierring gegenüber von Panthaleonsmühlengasse – Umtaufen von Salierring in Danil-Ligas-Ring

31.07.2017 – 08:27 Uhr Anfrage beim Ordnungsamt zur Platzierung eines Bauschildes zur Information der Öffentlichkeit über die Kommunikation rund um die Aktion „UMTaufen der Kölner Ringe“ in Sichtweite des neuen Straßennamenschildes am jeweiligen Ringabschnitt.

14:38 Uhr Das Ordnungsamt macht deutlich, dass ein Bauschild als Infotafel wegen der großen Windlast und des Umfanges der notwendigen Befestigung keinesfalls genehmigt werde. Zudem räume das Stadtplanungsamt derzeit die Ringe auf, auch von dort werde in diesem Zusammenhang keine Genehmigung erteilt werden. Da Laternenmasten wegen einer notwendigen Mindesthöhe ebenfalls ausschieden, blieben nur Infotafeln in einem in der Nähe befindlichen Geschäft, so die Empfehlung des Ordnungsamtes. Das Ordnungsamt gehe davon aus, dass mit der Installation eines neuen Straßennamenschildes am nächsten Ringabschnitt das „alte“ Schild wieder entfernt werde. Man gehe von einer monatlichen Abfolge aus. Das Amt bittet um eine Bestätigung dieser Annahme meinerseits.

01.08.2017 – 08:44 Uhr Anfrage an das Ordnungsamt Köln nach einer monatlichen Ergänzung der Kölner Ringe mit neuen Straßennamenschildern, bis nach neun Monaten im April 2018 alle neun Ringabschnitte umgetauft und ein komplettes Nebeneinander der neuen Kölner Ringe mit ihren neuen Namenspatronen entstanden sein würde.

15:12 Uhr Das Kulturamt empfiehlt nach Abstimmung mit dem Ordnungsamt, mit der vom Ordnungsamt vorgegebenen Vorgehensweise des UMTaufens der Kölner Ringe durch die Installation der umgedrehten goldenen Schilder in monatlicher Abfolge nacheinander solle der verantwortliche Künstler einverstanden sein.

07.08.2017 Das Ordnungsamt erteilt eine ordnungsbehördliche Voraberlaubnis zum „künstlerischen UMTaufen des Hohenstaufenrings in Dietlinde-Schumacher-Ring“ durch die Installation eines auf dem Kopf stehenden, goldenen Schildes mit weißer Schrift, anzubringen unterhalb des ordentlichen Straßennamenschildes „Hohenstaufenring“ mit dem Hinweis, dass es sich dabei um ein Kunstprojekt handelt.

14.08.2017 UMTaufen des Hohenstaufenrings in Dietlinde-Schumacher-Ring

Katgeorien 1